Mein Herz blieb in Russland: Russlanddeutsche erzählen aus ihrem Leben

Mein Herz blieb in Russland: Russlanddeutsche erzählen aus ihrem Leben

Larissa Dyck / Aug 26, 2019

Mein Herz blieb in Russland Russlanddeutsche erz hlen aus ihrem Leben Fast drei Millionen Russlanddeutsche sind in den letzten Jahren nach Deutschland der alten Heimat ihrer Vorfahren zur ckgekehrt Sie berichten in diesem Buch ber ihr Schicksal Auswanderung der Famili

  • Title: Mein Herz blieb in Russland: Russlanddeutsche erzählen aus ihrem Leben
  • Author: Larissa Dyck
  • ISBN: 3866141459
  • Page: 350
  • Format:
  • Fast drei Millionen Russlanddeutsche sind in den letzten Jahren nach Deutschland, der alten Heimat ihrer Vorfahren, zur ckgekehrt Sie berichten in diesem Buch ber ihr Schicksal Auswanderung der Familien schon zu Zeiten der Zarin Katharina die Gro e, friedliches Leben an der Wolga und im Kaukasus, Deportation hinter den Ural nach Hitlers Angriff 1941, Arbeitsarmee und Gefangenschaft in Sibirien und Kasachstan In den dramatischen Lebensschilderungen ist von K lte, Hunger und Tod die Rede, von mutigen Frauen und verlassenen Kindern Zugleich aber sprechen viele Zeitzeugen von Mitleid und Hilfe der russischen Nachbarn Vor dem Leser entsteht so ein authentisches Bild aus Vergangenheit und Gegenwart der Deutschen in Russland.Es ist einigerma en berraschend, dass sich ein bem ht und ernsthaft erinnerndes Deutschland eine Gruppe bisher nicht in den Fokus genommen hat die Russland Deutschen Ihre Leiden, dies wird beim Lesen deutlich, bersteigen zum Teil die Dimension des Leidens in Deutschland 1941 bis 1945 bei weitem und sie sind die am l ngsten betroffene Opfergruppe berhaupt Sie sind die Nachkommen jener Deutschen, die gerufen und angelockt mit finanziellen wie rechtlichen Privilegien im 18 Jahrhundert nach Russland auswanderten Ihre urspr ngliche Heimat in Deutschland waren Regionen wirtschaftlicher Not, Schwaben oder die Pfalz etwa Eingeladen hat sie vor allem die Zarin Katharina die Gro e, selbst deutschst mmig Gegr ndet wurden die deutschen Kolonien an der Wolga und im Kaukasus Im Laufe der Jahrzehnte vermehrten sich Russlands D rfer mit deutschen Namen, die Einwanderer machten Land urbar, errangen wirtschaftlichen Erfolg, besetzten F hrungspositionen in Landwirtschaft und Handel In vielen Gebieten des Zarenreiches traf man auf deutsche Familiennamen und deutsche Sprache.Hitlers Angriff auf die Sowjetunion l ste die Deportation ausDas Ende des 19 vor allem aber das 20 Jahrhundert waren gepr gt vom Abbau ihrer Privilegien, von Versuchen der Russifizierung einer bisher selbstbewusst deutsch denkenden und handelnden Bev lkerungsgruppe, schlie lich vom Desaster, den Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg anrichteten Unmittelbar nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion am 22 Juni 1941 befahl Stalin die Deportation aller Russlanddeutschen aus ihrem bisherigen Lebensumfeld in unwirtliche Gebiete in Sibirien und Kasachstan Dabei verloren sie ersatzlos all ihr Eigentum und wurden v llig entrechtet Meist wurden die Familien getrennt, die M nner zu Zwangsarbeitern in der so genannten Trudarmee gemacht, Frauen und Kinder weit entfernt in einer anderen Umgebung sich selbst berlassen Erst nach Stalins Tod 1953 linderten sich die m rderischen Verh ltnisse etwas, doch eine R ckkehr in ihre fr here russische Heimat blieb ihnen weiter verwehrt Deutsche D rfer oder gar Gebiete in Russland sollte es nie mehr geben.Die politischen Entscheidungen des revolution ren Russlands und der Sowjetunion sowie ihre Durchsetzung und ihre Auswirkungen Entkulakisierung , Deportation, Arbeitsarmee, Lagerhaft, Zerschlagung deutscher Familien, Zeit der Kommandantur etc werden in diesem Buch in einer Einf hrung des Herausgebers Dr Heinrich Mehl skizziert und dann in vielen Zeitzeugen Berichten in allen Details geschildert Die politische Geschichte der Deutschen in Russland dies zeigt die Liste der Publikationen am Ende dieses Buches ist durchaus erforscht worden Deutscher Alltag im Russland des 18 und 19 Jahrhunderts wird jedoch kaum beschrieben, denn Kolonisten hatten weder die Zeit noch das Interesse, ihre Wege, Sorgen und M hen f r die Nachwelt festzuhalten Auch das 20 Jahrhundert, nun mit seinen Wirren und folgenden grausamen Schicksalsjahren, kennt wenige schriftliche Zeugnisse in Deportation, Gefangenschaft, Zwangsarbeit, in den nachfolgenden Jahren entsagungsreichen Wiederaufstiegs in einer Sowjetunion des Kalten Krieges dachte man ans berleben und nicht an Dokumentation Briefe und Tagebuchaufzeichnungen gingen weitgehend verloren, die offiziellen Dokumente der Vertreibung Deportationsbefehle, Haftunterlagen, Passierscheine, Essensmarken, Entlassungspapiere etc ruhen in regionalen Archiven So bleiben in der Tat nur die Erinnerungen der Betroffenen, vor allem der lteren Menschen.Geschichte aus dem Ged chtnisDiese Geschichte aus dem Ged chtnis f r die Nichtbetroffenen festzuhalten, sie den heutigen Generationen als Beispiel und Warnung zu vermitteln, ist Aufgabe dieser Publikation Zum ersten Mal werden die Erlebnisse der Russlanddeutschen mit einer gewissen Systematik abgefragt, festgehalten und in einem Buch ver ffentlicht, das sich nicht an ein kleines Fachpublikum wendet oder an Verbands und Vereinsmitglieder der Deutschen aus Russland, sondern an die breite ffentlichkeit Dabei wurde erst bei den Vorbereitungen f r den Band deutlich, wie unbekannt im heutigen Deutschland Begriffe wie Trudarmee oder NKWD sind, wie wenig man bisher ber das Schicksal einer Volksgruppe wei , die doch seit Jahren wieder mitten unter uns lebt Daher ist es den beiden Herausgebern und dem Verlag auch wichtig, ans Ende des Buches ein ausf hrliches Verzeichnis der Fachausdr cke zu setzen, die die im Buch beschriebene Welt gepr gt haben Etwa vier Millionen kamen ins heutige DeutschlandDer Personenkreis, der in vorliegender Publikation zu Wort kommt, ist keinesfalls eine Randgruppe Die Zahl der aus den ehemaligen Sowjetrepubliken Zur ckgekehrten wird auf 2,6 Millionen gesch tzt, einschlie lich aller auch russischer nach Deutschland mitgenommener Verwandter auf etwa 4 Millionen Personen L ngst sind es nicht nur die Alten, die ihren Lebensabend in St dten und D rfern aller Bundesl nder verbringen, sondern es folgte die Generation der 50j hringen mit ihren Kindern Russlanddeutsche gehen auf Schulen oder machen eine Lehre, junge Menschen mit Russisch als urspr nglich erster Muttersprache studieren oder arbeiten bereits als Wissenschaftler, Mediziner oder P dagogen.Warum wir mit dem vergangenen Schicksal dieser Menschen so wenig vertraut sind, wurde bei den Arbeiten zu diesem Buch berdeutlich In den au erordentlichen N ten und ngsten in den Jahren des Krieges und den ersten harten Nachkriegsjahren war das berlebensmerkmal, nicht aufzufallen Deutsche versuchten, im Riesenreich der Sowjetunion gleichsam unterzutauchen, sie passten sich an, verlernten ihre Sprache, heirateten russische Partner Seit sie nach Deutschland auswandern k nnen, bleiben sie auch hier unauff llig h ufig aus Scham ber den erlebten sozialen Abstieg das Beispiel der Lehrerin in Sibirien, die in Kiel putzen gehen muss , aus Unsicherheit wegen fehlender Sprachkenntnisse, auch aus dem Gef hl heraus, nach langer Lebensirrfahrt nun endlich in einem ruhigen Hafen gelandet zu sein Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine eigene gem tliche Wohnung, sagt eine befragte ber 80j hrige Russlanddeutsche, jetzt will ich nicht mehr zur ckdenken, sondern nur noch f r die Enkel da sein Entsprechend schwer war es, das Material f r diesen Band zu sammeln Menschen, die die Deportation in Viehwaggons hinter den Ural und Zwangsarbeit im Kohlenschacht berlebt haben, sprechen in der Regel nicht mehr dar ber ihre Erinnerungen haben sie bewusst verdr ngt und m chten sie gerade jetzt, nach einem Neuanfang in Deutschland, nicht wieder aufleben lassen Nach 60 und mehr Jahren vielfacher Irrfahrten von der Wolga bis Sibirien spielt h ufig auch das Ged chtnis nicht mehr mit, erlittene Krankheiten durch Nahrungs oder Schlafmangel, durch k rperliche berbelastung und seelische Grausamkeiten haben viele Namen und Fakten buchst blich ausgel scht So bedurfte es vieler Sitzungen und Gespr che, oft bei Kaffee oder einem Gl schen Wodka, vieler Ermunterungen und Nachfragen, um von Menschen aus Tscheljabinsk oder Karaganda die Geschichten ihres Lebens festhalten zu d rfen.Doppelseitige Karten deutscher Siedlungsgebiete in Russland Vor und Nachsatz mit gro formatigen Fotos auf geripptem Papier.Im Anhang 40 Seiten Wissensbereich mit Chronologie der Russlanddeutschen, Kleinem Russland Lexikon, Ortsverzeichnis und Literaturverzeichnis.F r Lehrer gibt es zum Buch einen Schulreader Er enth lt etwa f nf Beitr ge aus dem Buch, aufbereitet f r den Schulunterricht im Format DinA4 Der Schulreader kann als kostenfreie PDF Datei zum Ausdruck von Klassens tzen per Download bezogen werden Er steht ab Erscheinungstag unter zeitgut zur Verf gung.KlappentextEs ist der 22 Juni 1941, der den Deutschen in der Sowjetunion ein grausames Schicksal bringt Hitlers Wehrmacht marschiert in Russland ein, und Stalin befiehlt den Nachkommen der einst so willkommenen Einwanderer den Marsch in die Verbannung Eben noch flei ige B rger an Wolga und im Kaukasus, landen sie als Recht und Besitzlose in unerschlossenen Landschaften hinter dem Ural M nner wie Frauen m ssen in Bergwerken schuften, allein gelassene Kinder erleiden Einsamkeit und Hunger ber Qualen in der Arbeitsarmee schreiben die Zeitzeugen, ber Leiden und Tod in sibirischer K lte und kasachischer Steppe Sie schildern das Leben in den eilig und primitiv geschaffenen Sondersiedlungen, und im Nachkriegsrussland den m hevollen Aufstieg aus Unterdr ckung und Isolation Zugleich sprechen sie von Solidarit t und Freundschaft der russischen Nachbarn und von ihrer russischen Seele Adenauers Besuch in Moskau 1955 hat erste Grenzen ge ffnet und bis heute sind fast drei Millionen Russlanddeutsche in die Heimat ihrer Vorfahren zur ckgekehrt Hier ist die Geschichte der Russlanddeutschen zusammengefasst in authentischen Zeitzeugen Erinnerungen, mit historischen Fotos und einem 40seitigen dokumentarischen Anhang.

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      Posted by:Larissa Dyck
      Published :2019-01-07T20:00:46+00:00

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      • Larissa Dyck

        Larissa Dyck Is a well-known author, some of his books are a fascination for readers like in the Mein Herz blieb in Russland: Russlanddeutsche erzählen aus ihrem Leben book, this is one of the most wanted Larissa Dyck author readers around the world.


    311 Comments

    1. Verschiedene Schicksale werden erzählt. Das politische System verursachte sehr viel Leid. In all dem Unglück wird von einzelnen Menschen berichtet, die dem Erzähler geholfen haben bzw. ihn vor schlimmerem gerettet haben. Ich bin froh dieses Buch gekauft zu haben. Es macht nachdenklich. Es zeigt eine Ahnung von dem, was ein Mensch aushalten kann.


    2. Das Buch war sehr interessant und ich habe es schon gelesen!Und ich moechte weiter dieses Buch empohlen zu lesen,besonders Spaetaussiedler!


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